Zürcher Ressourcenmodell

Das Selbstmanagement-Training

Die ZRM® Philosophie in 9 Punkten

 
  1. Das Zürcher Ressourcenmodell (ZRM®) ist eine erprobte praktische Methode auf Basis abgesicherter akademischer Theorien.
    Entwickelt wurde das schulenübergreifende Modell an der Universität Zürich von Dr. Maja Storch und Dr. Frank Krause. Diese Methode basiert auf neuesten Erkenntnissen der Hirnforschung zu menschlichem Lernen, der Motivations- und Zielpsychologie und integriert kognitive, emotionale und körperliche Aspekte unseres Erlebens und Verhaltens. ZRM® verfolgt einen völlig neuen Ansatz zur Erzeugung von Motivation und Selbststeuerungskompetenz. www.zrm.ch/wirksamkeitsstudien
  2. ZRM® ist ein Selbstmanagementansatz mit dem Ziel: „Hilfe zur Selbsthilfe”.
    Die Fähigkeit zu Selbstorganisation wird gesteigert. Allgemeinpsychologische Grundprinzipien werden vermittelt und für die eigene Lebensführung nutzbar gemacht.
  3. ZRM® ist ressourcenorientiert.
    Die Arbeit mit dem ZRM® bringt Menschen in Kontakt mit ihren Ressourcen, macht sie ihnen verfügbar und sofort nutzbar. Individuen entdecken die spezifischen Stärken und Talente der eigenen Persönlichkeit und lernen, diese gezielt einzusetzen.
  4. ZRM® orientiert sich am Rubikon-Prozess-Modell.
    Der Rubikon-Prozess gibt einen Überblick über die verschiedenen Reifungsstadien, die ein Wunsch durchlaufen muss, bis dieser zum Ziel wird und mit Willenskraft aktiv in Handlung umgesetzt wird (von Heckhausen (1989) und Gollwitzer (1990), erweitert von Grawe (1998)). Der Schritt über den psychologischen Rubikon ist durch ein Gefühl des Entschlossenseins und durch Handlungsgewissheit bestimmt.
  5. ZRM® bringt Verstand und Bauchgefühl in Einklang.
    Bewusste und unbewusste Bedürfnisse werden durch diese Methode synchronisiert. Gefühle, Denken und die Körperebene werden gezielt miteinbezogen, für stimmige authentische Entscheidungen.
  6. Somatische Marker haben eine zentrale Bedeutung im ZRM®.
    Jedes Objekt und jede Situation, die ein Mensch erfahren hat, hinterlässt im emotionalen Erfahrungsgedächtnis einen somatischen Marker in Form eines Gefühls und/oder Körpersignals. Somatische Marker können sich positiv (Gefühlen von Wärme, Prickeln) oder negativ (Verspannung, Krampf, Schmerz) ausdrücken. Sie bilden eine entscheidende Rolle bei Entscheidungs- und Motivationssituationen, werden jedoch nicht immer wahrgenommen.
  7. ZRM® arbeitet mit Bildern.
    Mit Hilfe von Bildern lassen sich unbewusste Anteile erschließen. Bilder erleichtern den Zugang zum emotionalen Erfahrungsgedächtnis: sie lösen somatische Marker aus.
  8. Haltungsziele (Mottoziele) stärken Motivation und Entschlusskraft.
    Die Innere Haltung oder Einstellung zu einem bestimmten Thema (z. B. Stress, Leistung, Erfolg) oder einer Situation beeinflussen sowohl die eigene Wahrnehmung als auch das eigene Verhalten massiv. Bevor sich Verhalten nachhaltig ändern kann, muss die innere Haltung geändert werden. Im ZRM® Prozess wird Schritt für Schritt ein intrinsisch motivierendes Haltungsziel zu einem individuellen Thema entwickelt (im Gegensatz zu den üblichen S.M.A.R.T Zielen).
  9. Erprobte Methoden unterstützen den Transfer.
    Spürbare Erfolge stellen sich rasch ein, durch den Aufbau eines multicodierten Ressourcen-Pools: alle Sinne werden miteinbezogen. Bedeutende Ressourcen sind auch der Körper (Embodiment) und soziale Ressourcen. Kritische Alltagssituationen werden gezielt vorbereitet und gewünschte Verhaltensänderung systematisch „trainiert”. Kreatives Priming und Ausführungsintentionen unterstützen die Verankerung der Haltungsziele im Alltag.